Mit Absenzen umgehen und die Rückkehr Ihrer Mitarbeitenden begleiten
In einer sich ständig verändernden Arbeitswelt können Absenzen und damit einhergehende Unwägbarkeiten schnell zu einer Destabilisierung des Unternehmens führen, da sie sowohl betriebliche als auch menschliche und wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Mit einer strukturierten Herangehensweise und einer massgeschneiderten Betreuung, zu der das Case Management gehört, kann es gelingen, längere Fehlzeiten zu vermeiden und die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erleichtern.
Die HOTELA bietet in diesem Zusammenhang zwei ergänzende Leistungen:
1. Absenzenmanagement
Gegen eine Zusatzprämie erhalten Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitenden Zugang zum kompletten Absenzenmanagement-Programm unseres Partners SIZ Care. Damit können sie Ursachen und Häufigkeit der Fehlzeiten analysieren, Risikosituationen rasch erkennen und proaktiv handeln, um diese zu vermeiden.
SIZ Care : ein menschliches und proaktives Absenzenmanagement
Der Arbeitgeber meldet sämtliche Absenzen über das Extranet von SIZ Care nach einer vorgängig vereinbarten Frist (z.B. 7-tägige Arbeitsunfähigkeit).
Sodann nimmt SIZ Care mit der betreffenden Person telefonisch Kontakt auf, um ihren Gesundheitszustand zu evaluieren und um den Bedarf an Hilfestellung oder Beratung abzuklären. SIZ Care interveniert in der Regel vor der Versicherung, beispielsweise während der Karenzfrist der Krankentaggeldversicherung.
Bei länger dauernder Arbeitsunfähigkeit kann SIZ Care einen Hausbesuch mit dem Ziel durchführen, Lösungen für eine Reintegration zu finden. Diese Massnahme kann unter Beizug des Arztes und des Arbeitgebers erfolgen. SIZ Care kann mit Einwilligung des Mitarbeiters den Arbeitgeber und den Versicherer auf dem Laufenden halten.
SIZ Care übermittelt der Betriebsleitung in regelmässigen Abständen einen statistischen Bericht über die Absenzen. Dieser dient dem Betrieb als Basis zur Festlegung von gezielten Personalmassnahmen.
Erfolge, die unsere Kundinnen und Kunden beeindrucken
« Ein Gespräch kann alles verändern »
Eine Pflegeassistentin in einem Pflegeheim kann nicht mehr: Sie ist deutlich über 60, mittlerweile ist jeder Dienst für sie kräftezehrender als ein hartes Training im Fitnessstudio. Aus Angst vor einer Entlassung hat sie es noch nie gewagt, über ihre Erschöpfung zu sprechen. Die Betreuerin von SIZ Care bringt es auf den Punkt: «Wenn Sie weiter schweigen, wird möglicherweise genau das passieren». Nach einer Besprechung mit allen Beteiligten steht fest: Die Pflegeassistentin wechselt die Abteilung, nicht den Beruf – eine einfache, empathische und effektive Lösung.
« Ein Bildschirm verursacht Kopfschmerzen »
Eine Sachbearbeiterin erleidet seit Wochen Migräne-Attacken. Die Abklärungen von SIZ Care lassen vermuten, dass die Kopfschmerzen durch den neuen Ultrawide-Monitor ausgelöst werden, durch den ihre beiden Bildschirme ersetzt wurden: Die frühere Bildschirmkonfiguration wird wieder installiert, und die Kopfschmerzen verschwinden tatsächlich. Manchmal liegt die Lösung einfach vor unseren Augen…
« Wenn ein Konflikt festgefahren ist und ein Ausweg gefunden werden muss »
Eine junge Angestellte mit Jahrgang 1995 gerät in einen ausweglosen Konflikt mit ihrer neuen Chefin und ist längerfristig arbeitsunfähig. An eine Rückkehr ist nicht mehr zu denken. Der Haken: Sie schuldet dem Betrieb noch 6000 Franken an Ausbildungskosten. Eine Besprechung mit dem HR-Verantwortlichen hilft, einen eleganten Weg aus der Sackgasse zu finden:
- einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses
- Erlass der geschuldeten Ausbildungskosten.
Fazit: Die Suche nach einer gütlichen, respektvollen und konstruktiven Lösung ist gelungen!
2. Case Management
Bei längeren Ausfällen unterstützt und begleitet das Case Management der IPT Stiftung die betreffenden Mitarbeitenden im Hinblick auf die Wiederaufnahme einer Tätigkeit, für die folgende Möglichkeiten in Frage kommen:
- Arbeitsplatzanpassung,
- betriebsinterne Versetzung,
- berufliche Neuorientierung ausserhalb des Betriebs.
Die Stiftung IPT: strukturierte Begleitung zur Reintegration in den Arbeitsprozess
Die Stiftung IPT interveniert dann, wenn eine durch Krankheit oder Unfall verursachte Arbeitsunfähigkeit, die der HOTELA-Versicherung gemeldet wurde, länger dauert und eine Begleitung im Hinblick auf die berufliche Wiedereingliederung sich als nötig erweist.
Als gemeinnützige Stiftung setzt sich IPT seit über 50 Jahren im öffentlichen Interesse für die Förderung der beruflichen Wiedereingliederung ein. Sie bietet massgeschneiderte Unterstützung, namentlich Coaching, Auffrischungskurse, Mediation in Konfliktsituationen, sowie eine enge Koordination zwischen sämtlichen Beteiligten, insbesondere mit der Ärzteschaft und dem Arbeitgeber. Dies mit dem Ziel, eine dem Gesundheitszustand entsprechende Rückkehr in die Arbeitswelt zu ermöglichen.
Wird das Arbeitsverhältnis aufgelöst, begleitet die Stiftung IPT den ehemaligen Angestellten bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, bereitet ihn auf Vorstellungsgespräche vor und hilft ihm, ein Praktikum zu finden, das ihn bei der beruflichen Wiedereingliederung unterstützt.
Die Dienstleistung wird entweder proaktiv durch HOTELA angeboten oder auf Ersuchen des Arbeitgebers in Auftrag gegeben. Sie ist in der Krankentaggeld- und Unfallversicherung vorgesehen und verursacht somit keine Mehrkosten.
Erfolgsgeschichten, die unsere Kundinnen und Kunden überzeugen
« Ein Weg aus der beruflichen Sackgasse »
Eine 54-jährige Mitarbeiterin ist wegen erheblicher Konflikte mit ihren Vorgesetzten zu 100% arbeitsunfähig, fasst aber dank der Begleitung durch die Stiftung IPT wieder Vertrauen und findet in den Arbeitsprozess zurück: Sie lernt, ihre Kompetenzen zu identifizieren, moderne Methoden der Jobsuche anzuwenden, löst dank Coaching psychologische Blockaden, findet schliesslich eine unbefristete Stelle in einem neuen Unternehmen und hat damit ihre Arbeitsunfähigkeit überwunden.
« Neuanfang dank persönlicher Unterstützung »
Eine 59-jährige Versicherte empfindet ihre Kündigung nach 26 Berufsjahren als zutiefst ungerecht, ist verunsichert und erleidet einen Burnout. Ihr Posten ist überflüssig geworden, und sie fühlt sich den neuen Methoden der Stellensuche nicht gewachsen. Mit Hilfe der Stiftung IPT identifiziert sie ihre Kompetenzen, lernt deren Mehrwert hervorzuheben, positiv aufzutreten und macht sich mit den gegenwärtigen Rekrutierungspraktiken vertraut. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelt sie ein Bewusstsein für ihre Grundhaltung und verändert sich in Richtung Transparenz und Optimismus.
Schliesslich findet sie eine Festanstellung in einer Spitalgruppe und kann dort dank ihrer Querschnittskompetenzen neue Aufgaben wahrnehmen und gleichzeitig einen Teil ihrer früheren Tätigkeiten weiter ausüben.
Solche Dienstleistungen sind echte Game Changer
Mit SIZ Care und IPT bietet HOTELA ihren Kundinnen und Kunden Hilfsmittel für
- die Verringerung vermeidbarer Absenzen
- professionelle Unterstützung in heiklen Situationen
- eine bessere Kommunikation zwischen Arbeitgebenden, Mitarbeitenden und Gesundheitsfachpersonen
- konkrete, rasche und empathische Lösungen
- eine Begleitung, die sowohl die Belegschaft als auch den Betrieb schützt.
Im Mittelpunkt bei dieser modernen und proaktiven Herangehensweise steht stets der Mensch.